Runder Tisch für inklusive Kultur

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Köln verfügt über ein sehr lebendiges Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung. Viele Akteure der Kölner Kulturszene haben sich schon auf den Weg zu mehr Inklusion gemacht. Durch eine Vielzahl an künstlerisch-kultureller Aktivitäten von überregionaler Strahlkraft hat sich Köln bereits einen Namen als inklusive Kulturstadt gemacht. Was kann (Kultur)Politik beitragen, damit Menschen mit Behinderungen künstlerisch und kulturell auf der Bühne und als Publikum teilhaben können?

Auf Initiative von Inklusion und Kultur e.V. lädt Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, ein in das Rathaus zur Veranstaltung „Kultur ohne Wenn und Aber – Köln als inklusive Kulturstadt!“ am 1. Juli 2019, 16 – 18 Uhr.

Bei der Veranstaltung zeigen künstlerische Beispiele, warum Diversität für den Kunst- und Kulturbereich und damit für unsere Gesellschaft ein Gewinn ist.

Diskutieren Sie mit den geladenen Expertinnen und Experten, welche kulturpolitischen Voraussetzungen es dafür bedarf und wie eine Öffnung für alle Bevölkerungsgruppen hin zu einer inklusiven Kulturstadt gelingen kann. Denn Verschiedenheit inspiriert und bereichert uns alle!

Bitte merken Sie den Termin vor!

 



 

Am 05. Dezember 2018 hat das „Labor für inklusive Kultur“ im Rautenstrauch – Joest – Museum / FORUM VHS stattgefunden.

Die eingeladenen Referent*innen berichteten über die aktuelle Situation, Problematiken und Chancen von Menschen mit Behinderung in Ausbildung, Weiterbildung und im Arbeitsleben. Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Themen der Impulsreferate in Arbeitsgruppen vertieft.

 


Der Runde Tisch Inklusion und Kultur in Köln geht mit einer großen Auftaktveranstaltung in die nächste Runde. Hauptintention des „Runden Tisches“, der vor zwei Jahren auf Initiative des Vereins Inklusion und Kultur e.V. gemeinsam mit  KUBIST e.V. gegründet wurde, ist es, unterschiedlichste Kölner Kulturakteure (Einzelpersonen ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen und Kultureinrichtungen) miteinander ins Gespräch zu bringen und miteinander Strategien zur aktiven Mitwirkung von Menschen mit Behinderung in der Kölner Kunst- und Kulturlandschaft zu entwickeln. Schwerpunkte des Netzwerktreffens am 5.12.2018 sind die Themen Inklusion, Kultur und Arbeit.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um verbindliche Anmeldung (online) bis 30. November 2018 unter https://inklusivekultur.koeln/seminaranmeldung/


Menschen mit Behinderung sind in der Kölner Kunst- und Kulturszene bisher kaum sichtbar.

Lediglich vereinzelte Projekte rücken Menschen mit Behinderungen mit ihren kulturellen Beiträgen und ihren künstlerischen Fähigkeiten in das Bewusstsein der Gesellschaft.
Köln ist ein Ort mit einem weitreichenden und vielfältigen Potenzial unterschiedlichster kulturschaffender Akteure. Die Kulturszene ist differenziert strukturiert.
Daneben existiert eine ebenso differenzierte Behindertenhilfeszene, mit eigenen Strukturen, die in der Regel parallel zum sonstigen gesellschaftlichen, vor allem kulturellen Leben der Stadt stattfindet. Vor dem Hintergrund der UN-BRK sind diese Parallelwelten in Frage zu stellen.
Es bedarf neuer Konzepte, um die unterschiedlichsten Sektoren aufzubrechen, neue Kooperationen zu initiieren und vorhandene Ressourcen neu zu bündeln und effektiver nutzbar zu machen.
Dadurch können auch neue kulturelle und künstlerische Konzepte in neuen Zusammenhängen wirksam werden.

Die Hauptintention des “Runden Tisches” ist es, die unterschiedlichsten Kölner Kulturschaffenden (Einzelpersonen, Organisationen, Veranstaltungsstätten, etc.) zueinander zu bringen und gemeinsam Optionen zu entwickeln, wie für Menschen mit Behinderung ein Raum zur aktiven Mitwirkung im Bereich Kunst und Kultur eröffnet werden kann. Je nach Kooperationspartner, dessen Strukturen, Ressourcen und Ideen, können unterschiedlichste Ansätze für einen inklusiven Kulturstandort entwickelt werden.

Zwischen dem 22. Februar und 4. September 2017 lud der Verein Inklusion und Kultur gemeinsam mit dem Verein “Kunst und Begegnung in der Stadt e.V.” (kurz: KUBIST e.V.) zu den weiteren Treffen der Arbeitsgruppen des „Runden Tisches“ für inklusive Kultur an unterschiedlichen Kulturorte ein. Insgesamt kamen ca. 150 Teilnehmer*innen aus unterschiedlichen Sparten, Künstler*innen mit und ohne Behinderung, Stiftungen, Akteure der freien Kulturszene sowie Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Bildungseinrichtungen.
Gemeinsam wurde in allen Arbeitsgruppen die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung weiter vertieft. Mittelfristig soll ein Netzwerk entstehen, dass sich zur Aufgabe setzt, Menschen mit Behinderung die vollständige Teilhabe am kulturellen Wirken in der Stadt Köln zu ermöglichen. Langfristige Perspektive ist die Entstehung eines inklusiven Kulturstandortes in Köln zu.


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